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Steuern bei Futures und Margin im Kryptobereich

Geschrieben von:

Eric Sauter

Zuletzt aktualisiert:

Seit den ersten Bitcoin-Trades vor über einem Jahrzehnt sind die Steuern im Kryptobereich ein heißes Thema geworden. Einfacher wurde es damit in der Handhabung seitdem aber leider nicht. Wenn es dann auch noch um Margin Trading (Handel mit Hebel) oder Futures (Derivate) geht, wird die Sachlage noch komplizierter. Wenn Sie schon einmal auf Börsen wie BitMEX, Bybit oder FTX gehandelt haben, hilft Ihnen dieser Leitfaden, die steuerlichen Konsequenzen besser zu verstehen, ebenso wie Coinpanda Ihnen dabei das Leben um ein Vielfaches vereinfachen kann.

Unterschied zwischen Futures und Margin

Future und Margin Trading werden oft im selben Kontext erwähnt, jedoch handelt es sich hierbei um zwei völlig unterschiedliche Handelsarten.

Futures sind Verträge, die mit einem Bezugsrecht zur (nicht-) verpflichtenden Abnahme des unterliegenden Gutes ausgestattet sind. D.h., dass es einen Kontrakt zwischen Verkäufer und Käufer gibt, ein Gut zu einem (fixen) Zeitpunkt zu übernehmen. Als Beispiel hierfür nehmen wir einmal einen Bitcoin Future: Der Preis des Derivats hängt von einem Basiswert ab, in diesem Falle der Marktpreis eines Bitcoin. Hat ein Käufer beispielsweise einen Kontrakt geschlossen, um das Recht zu haben einen Bitcoin zu 20.000€ zu beziehen, und daraufhin steigt der Wert von BTC, dann steigt auch der Wert des Derivats.

Beim Margin Trading hingegen wird es dem Trader ermöglicht besonders große Handelspositionen zu eröffnen. Dies wird möglich gemacht durch das Verleihen von Geld durch Broker oder anderen Tradern gegen die Zahlung von Zinsen. Im Gegenzug dafür muss aber auch eine Sicherheit (Kollateral) hinterlegt werden, die eventuell zur Begleichung der Leihschuld liquidiert werden muss. Die so eröffnete Position kann mit einem sogenannten Hebel versehen werden, der den Gewinn, aber auch den Verlust stark multiplizieren kann. Dies ist offensichtlich für viele sehr verlockend, da es größere Gewinne ermöglicht, jedoch ist auch das Risiko eines Totalverlusts enorm.

Besteuerung von Futures und Margin Trading

Wenn es ein Kontrakt ist, bei dem es um die Lieferung der Kryptowährung im Ganzen geht, dann greift in Deutschland der Einkommensteuersatz auf den Gewinn. Wenn es bei der Lieferung lediglich um den Differenzausgleich zwischen Einkauf und Verkauf des Kontrakts geht, dann greift pauschal die Kapitalertragssteuer mit 25%.

Ähnlich ist auch die Steuerpflicht beim Margin Trading. Bei keiner Lieferung einer Kryptowährung fällt die Handlung unter Kapitaleinkünfte. Kommt es jedoch zu einer Lieferung liegt ein privates Veräußerungsgeschäft vor, genauso wie beim Spot Trading.

Angesichts dieser komplizierten Sachlage ist es zu empfehlen einen automatisierten Service zum Portfolio-Tracking zu benutzen.

Was es zu beachten gilt

Bei fast allen Börsen können Sie Ihre gesamte Tradinghistorie in Form von CSV- oder XLSX-Dateien exportieren, ebenso in Form von Verknüpfung per API-Schlüsseln. Es ist für die richtige Steuerberechnung unabdingbar, dass es eine lückenlose Aufarbeitung des gesamten Handels vorliegt. Wenn Sie nicht bei jeden einzelnen Trade manuell schritthalten können oder möchten, sind wir von Coinpanda genau der richtige Partner.

Wir hier bei Coinpanda haben eine automatische Trackerfunktion entwickelt, die bei zehntausenden Nutzern große Beliebtheit feiert. Sie können für abgelaufene Steuerjahre einen Steuerbericht anlegen lassen, der alle Details für Sie aufschlüsselt und detailliert ausweist, was in Ihrer Steuererklärung angegeben werden muss. Spot, Futures und Margin Trading – alles in einem übersichtlichen Bericht für Sie optimiert.
Die Kontoeröffnung ist 100% kostenlos, Kosten entstehen erst bei der Finalisierung der Steuerbescheide wenn ein bestimmtes Transaktionslimit überschritten wurde.

Wenn Sie weitere Fragen oder Anregungen zu diesem Thema haben, erreichen Sie uns unter:

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